Übersetzung zit. nach Bernhardi 729, Gesta Alberonis auctore Balderico, MGH SS VIII, 256[][].
Der Bezug auf das gebrochene Wort, den gebrochenen Schwur wog besonders schwer in der damaligen Zeit. (Man erinnere sich an Rudolf von Rheinfelden, bei dem als Todesursache der Verlust der Schwurhand besonders hervorgehoben wurde.) Treuebruch muß also besonders stark motiviert haben, wohl aus dem Bewußtstein heraus, daß begangenes Unrecht sich nicht durchsetzt (durchsetzen darf).