Logical Partitions and related hardware

WebSM - HMC - LPAR - Links -

WebSM

Das Einrichten und die Konfiguration der LPARs wird hauptsächlich von der Hardware Management Console HMC aus vorgenommen. Bei der HMC handelt es sich um einen IBM Netfinity PC, der mit RedHat Linux vorinstalliert wird. Die Linux Installation darf nicht verändert werden (die HMC darf für keinen anderen Zweck genutzt werden). Die HMC ist jedoch für den Betrieb der laufenden Partitionen nicht nötig und kann während die LPAR laufen weggenommen werden.

Zur HMC wird eine Verbindung auf zwei Arten aufgebaut:

Der WebSM wird mit der HMC in verschiedenen Versionen mitgeliefert. Beachten muß man lediglich, daß WebSM von niedrigeren AIX Versionen i.d.R. keine korrekte Verbindung zu WebSM von höheren AIX Versionen aufbauen kann. D.h. mit einem WebSM von AIX 4.3.3 kann man keine Verbindung zu einem AIX 5.1 WebSM aufbauen.

Der WebSM wird auch in einer PC-Client Version zur Verfügung gestellt. Er liegt auf der HMC im Verzeichnis:

$ /usr/websm/pc_client/setup.exe

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Installation des PC-Client WebSM

Zunächst muß man die setup.exe auf den eigenen PC holen. Dazu gibt es verschiedenen Möglichkeiten.

Secure Copy scp

Nachdem man eine ssh-Verbindung zur HMC aufgebaut hat, z.B. mit puTTY, kann man die Datei mit scp kopieren. Im Zielverzeichnis sollten ca. 40MB Platz sein.

$ scp /usr/websm/pc_client/setup.exe <user>@<host>:/home/<user>

Man sollte jedoch prüfen, ob ggf. nicht eine aktuellere Version des PC-Client auf einer Partition liegt. Von dort kann der PC-Client in der Regel via FTP geholt werden.

HTTP-Server

Von einem HTTP-Server, der auf AIX 5.1 (mit installiertem APAR IY22854) läuft, läßt sich direkt auf den WebSM der HMC zugreifen. Der WebSM muß auf der RS/6000 ebenfalls laufen.

Vom PC Web-Browser surft man an die folgende Adresse:

http://<AIX_5.1_hostname>/pc_client/pc_client.html

Beim ersten Zugriff auf diese Seite wird man gefragt, ob man die PC-Client Umgebung herunterladen möchte. Über ein Java-Applet wird der PC-WebSM dann installiert.

WebSM über X11

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Hardware Managment Console HMC

WebSM in D/E - Restricted Shell - S/N - ntpd - Bugs - HMC Access Password Reset - ASMI Adminpassword - HMC Portfreischaltungen -

WebSM in Deutsch/Englisch

Wer auf einer Windowsinstallation mit deutscher Spracheinstellung den WebSM nutzt muß mit einer GUI leben, in der teilweise deutsche und englische Wörter durcheinander verwendet werden. Das ist zunächst verwirrend und außerdem sind die von IBM ins Deutsche übersetzte Begriffe nur sehr schwer wiederzufinden wenn man die englische Version gewöhnt ist. Um eine WebSM GUI unter Windows in einer Sprache zu haben kann man beim Aufruf der GUI einen zusätzlichen Parameter in der C:\Program Files\websm\bin\wsm.bat einfügen:

java -Duser.language=en -Xmx64m -ss128k -DIDebug.enabled=%DEBUGENABLE% ...

Welches Sprach-/Landeskürzel verwendet werden kann dürfte sich mit dem Beispiel von selbst erklären. Achtung, die Zeile taucht zweimal auf, zunächst mit dem Präfix "echo". Diese echo Zeile dient nur der Anzeige des Befehls. D.h. wenn der Parameter nur dort ergänzt wird nutzt er natürlich nicht.

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Restricted Shell der HMC deaktivieren

Wenn man sich remote in die Shell der HMC einwählt kann dort in der default Einstellung nicht / benutzen. D.h. Programme, die nicht im aktuellen Pfad liegen können nicht genutzt werden, außerdem kann das akt. Verzeichnis auch nicht verlassen werden. Da der Zugriff auf die HMC jedoch i.d.R. mittels einer SSH Verbindung stattfindet, kann man diese Einschränkung der Shell meistens ohne Verlust an Sicherheit aufheben.

Dazu muß an zwei Stellen in Konfigurationsdateien eine Änderung vorgenommen werden. In der /opt/hsc/data/ssh/hmcsshrc:

[root@ffm0xf6 root]# more /opt/hsc/data/ssh/hmcsshrc

PATH=$PATH:/opt/IBMJava/jre/bin/:/usr/local/bin:/hmcrbin/:/usr/hmcrbin

export PATH

# set -r

[root@ffm0xf6 root]#

In der .mysshrc von hscroot muß die Änderung analog vorgenommen werden. Danach steht eine voll funktionsfähige Shell zur Verfügung.

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Seriennummer der HMC abfragen

[hscroot@ffm0xf6 hscroot]$ lshmc -v

Vital Product Data Information:

*FC ????????

*VC 20.0

*N2 Tue Aug 03 12:23:25 CEST 2004

*FC ????????

*DS pSeries Hardware Management Console

*TM 6792-LPU

*SE KA3KYGT

*MN IBM

*PN IBM

*SZ 1055174656

*OS Linux 2.4.20-28.7

*NA 130.20.158.96

*FC ????????

*DS Platform Firmware

*RM R3V2.6

Die SE der HMC braucht man z.B. um als user HSCPE volle Rechte zu erlangen. Aus Datum/Uhrzeit und der ID kann (durch IBM) ein Paßwort generiert werden, das 24 Stunden gültig ist. Es wird mit dem pesh Befehl aktiviert. 

[hscpe@ffm0xf6 hscpe]$ pesh KA3KYGT

Password:

[hscpe@ffm0xf6 hscpe]$ su -

Password:

[root@ffm0xf6 root]#

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HMC Bugs and unsupported features

Icons für Benutzer werden nicht (mehr) angezeigt

Wenn in der /etc/passwd Sonderzeichen enthalten sind kann es vorkommen, daß in der GUI keine Icons für Benutzer mehr angezeigt werden. Sonderzeichen bezieht sich auf nicht nur auf die üblichen Verdächtigen, sondern auch ein "," im Kommentarfeld für Benutzernamen reicht für die Störung völlig aus.

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ntpd auf HMC aktivieren

1. /etc/ntpd.conf um die Zeilen "Server <DNS-Server-IP> ...." ergänzen

2. /etc/ntpd.conf um die Zeile "Broadcastclient" ergänzen

3. in /etc/rc.d/rc[35].d jeweils einen Symlink auf "../init.d/ntpd" setzen

Dies darf erst erfolgen, wenn das Netzwerk (S10network) oben ist, sollte   jedoch vor dem syslog erfolgen, da dieser dann gleich die richtige Zeit  hat.

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HMC RSCT errors after alt disk install because of improper hostname

http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/tips0373.html?Open

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HMC Installation mit Modem Anleitung als PDF

Updates : https://techsupport.services.ibm.com/server/hmc?fetch=corrsrv.html

Recovery CD:

http://techsupport.services.ibm.com/server/hmc/power4/fixes/lpp/r3v2.html

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HMC Access Password Reset

http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?uid=nas17f36c27e127d506286256f69005cb86d

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ASMI Adminpassword zurücksetzen

http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/powersys/v3r1m5/index.jsp?topic=/iphby_p5/resetadminpwd.htm

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LPAR

AIX Installation in a Partitioned Environment: http://publib16.boulder.ibm.com/pseries/en_US/aixins/aixlparins/about.htm

Fehler-LED am Ein/Aus Schalter des CEC

Die Fehler LED kann auf drei Wegen zurückgesetzt werden.

1) Im diag wähle Task selection, dann Identify and Attention Indicators. Dann Set System Attention Indicator to NORMAL auswählen und mit F7 bestätigen. Die Fehler LED sollte ausgehen. F10 um diag zu verlassen.

2) smitty problem öffnen, von dort in Hardware Diagnostics gehen und Current Shell diagnostics wählen, Resource selection dann sysplanar0 und mit F7 bestätigen. Anschließend Log repair action. Dauert ein paar Sekunden bis das Ergebnis sichtbar ist, die Fehler LED sollte aber ebenfalls ausgehen.

3) Im WebSM

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multiboot - Flag

/usr/lib/boot/bin/dmpdt_chrp -n|grep auto-boot

auto-boot = true bedeutet multiboot ist ausgeschaltet.

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Automatischer Restart P5 nach Stromausfall

# /usr/lpp/diagnostics/bin/uspchrp -e platform-auto-power-restart=1

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app Spalte fehlt in lparstat Ausgabe

Problem: app Spalte bei lparstat Ausgabe fehlt.

lpar11:/# lparstat 1 3

System configuration: type=Shared mode=Uncapped smt=Off lcpu=4 mem=2048 psize=10 ent=0.40

%user %sys %wait %idle physc %entc lbusy vcsw phint

----- ---- ----- ----- ----- ----- ------ ---- -----

1.3 4.2 0.0 94.6 0.03 6.7 0.2 424 10

0.8 3.9 0.0 95.3 0.02 5.9 0.2 425 4

0.9 3.0 0.0 96.1 0.02 5.1 0.3 488 8

lpar11:/#

Abhilfe: In HMC (V.6) die Partition Eigenschaften ändern. (HMC V.6. und

V.7. unterscheiden sich hier). Diese Beispiel ist HMC V6.

Partition Properties (nicht: Profil!)

    - Hardware

         - Processors and Memory

           Häkchen setzen bei: "Allow shared processor pool utilization authority"

Die Änderung wird im laufenden Betrieb aktiv.

lpar11:/# lparstat 1 3

System configuration: type=Shared mode=Uncapped smt=Off lcpu=4 mem=2048 psize=10 ent=0.40

%user %sys %wait %idle physc %entc lbusy app vcsw phint

----- ---- ----- ----- ----- ----- ------ --- ---- -----

0.9 3.0 0.0 96.1 0.02 4.6 0.2 9.43 381 1

0.7 3.0 0.0 96.3 0.02 4.6 0.0 9.03 407 0

0.5 1.9 0.0 97.6 0.01 3.0 0.0 9.84 288 0

lpar11:/#

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Zurücksetzen eines unbekannten root Paßworts in LPAR

Das zurücksetzen eines unbekannten root Paßworts in einer LPAR unterscheidet sich etwas von der bisher gängigen Methode, da i.d.R. nur eine Partition auf das CD ROM Laufwerk zugreifen kann. Voraussetzung für die Aktion ist jedoch, daß der Server von einem Installationsmedium gebootet wird. Hat man also kein CD ROM, kann man ersatzweise einen NIM Master nutzen.

1) Der betroffene Server muß als NIM client definiert sein. Dann weist man ihm einen SPOT und dazu passende LPPSource zu und aktiviert eine BOS Installation ohne die Funktion "unbeaufsichtigte Installation".

2) Der Server wird nun mit 1 über die Console in das SMS gebootet. Ggf. muß unter dem SMS Menüpunkt 4 noch die Einstellungen für IPL vorgenommen werden. Die Bootreihenfolge muß mit einem Netzwerkadapter beginnen.

3) Auf dem ersten Bildschirm wird mit 1 die Konsole als System Console definiert, danach wird eine Auswahl der Sprache angeboten. In diesem Beispiel wählen wir 1 für Englisch.

4) Der nächste Bildschirm ist "Welcome to Base Operating System Installation and Maintenance". Hier wählt man Option 3 "Start Maintenance Mode for System Recovery". Ab diesem Schritt ist das weitere Vorgehen wie beim CD-ROM boot.

5) Im nächsten Bildschirm wählt man 1 "Access a root volume group". Man muß die PVID der rootvg kennen, die man heranziehen möchte. Im Zweifelsfall wählt man die erste von mehreren angebotenen Platten.

6) Im Bildschirm "Volume Group Information" wählt man 2 "Access a root volume group and start a shell before mounting filesystems". Der Server mounted (nur) einen Teil der logical volumes (z.B. hd4 und hd2) und man erhält einen root prompt #.

7) Man gibt an dieser Stelle aber noch einmal "exit" ein und erst dann zieht der Server die rootvg vollständig an. Man erhält wiederum einen root prompt #. Wenn man Probleme bei der Darstellung in der Konsole hat, exportiert man TERM als vt100 oder wyse60.

8) Das root Paßwort wird nun mittels "passwd" Kommando geändert. Das neue Paßwort muß zweimal eingegeben werden.

9) Nach dem Neustart des Servers im Normalen Modus ist das neue root Paßwort aktiv.

Typische HMC Port Freischaltungen

Bei der Nutzung von Firewalls müssen für die Nutzung der HMC einige Ports geöffnet werden.

HMC < v7 FW zwischen HMC - Benutzer, inbound 443, 80, 9090, 9940, 30000 - 30009, 2300, 2301, 22, 4412, 9443
HMC >= v7R3.1.0 FW zwischen HMC - Benutzer, inbound 443, 8443, 9960, 2300,2301, 22, 80
FW zwischen HMC - HMC/LPAR Bi-directional 657 tcp/udp, 9900 udp, 9920.
FW zwischen HMC u. Internet Internet VPN 500/4500 udp, outbound 80, 443; outbound FTP.

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Links

AIX Installation in a Partitioned Environment: http://publib16.boulder.ibm.com/pseries/en_US/aixins/aixlparins/about.htm

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